Auf dem Fitnessmarkt zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Functional Training bei Trainierenden aller Leistungsklassen aufgrund seiner Effektivität und Vielseitigkeit immer größeren Zuspruch findet.

Beim Functional Training werden in gezielten, komplexen Bewegungsabläufen funktional Muskelschlingen und Gelenke trainiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Trainingsmethoden liegt der Schwerpunkt nicht auf der Kräftigung isolierter Muskeln, sondern auf dem harmonischen Zusammenspiel mehrerer motorischer Grundeigenschaften. Neben der Kraft in ihren vielfältigen Ausprägungsformen wird beim Functional Training vor allem auch die Koordination verbessert.

Gerade durch die Komplexität dieser Trainingsform sind die Trainerinnen und Trainer besonders gefordert: Der FunctionalTrainer ist in der Lage, individuell auf seine Kunden abgestimmt immer neue abwechslungsreiche Trainingseinheiten zu gestalten und deren körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Durch sein breites Repertoire und seine Kreativität kann der FunctionalTrainer mit unterschiedlichsten Kunden arbeiten und hebt sich durch seine Vielseitigkeit von der Konkurrenz ab.

Der FuntionalTrainer (60 UE) setzt die Kenntnisse aus der Fitnesstrainer C- und B-Lizenz (jeweils 60 UE) voraus und umfasst somit insgesamt 180 UE.

Die Basics eines Functional Trainings sind Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Hier lernen die Teilnehmer, Übungen so zu variieren und modifizieren, dass vom Trainingsanfänger bis hin zum Sportler ein effektives Ganzkörpertraining allein mit dem Körpergewicht möglich ist.

Basierend auf der Fitnesstrainer-B- und A-Lizenz werden die Kenntnisse der Teilnehmer bezüglich des Trainings mit der Kurz- und Langhantel vertieft.

Immer mehr Leistungssportler aus Mannschafts- und Individualsportarten nutzen die Effektivität von Übungen aus dem Gewichtheben. Die Übungen sind koordinativ hoch anspruchsvoll und sorgen für eine Kräftigung und Stabilisierung des ganzen Körpers. Der FunctionalTrainer vermittelt seinen Kunden die komplexen Bewegungsabläufe des Gewichthebens und integriert einzelne Übungen in einen funktionell orientierten Trainingsplan.

Einen weiteren Schwerpunkt der Ausbildung zum FunctionalTrainer stellt das Training der Sprungkraft und der Schnellkraft dar. Explosive Übungsformen werden im Fitness-Krafttraining häufig vernachlässigt, sind aber für die maximale Leistungsentwicklung im Athletiktraining ein entscheidender Faktor.

Mit der Kettlebell lernen die Teilnehmer ein Trainingsgerät kennen, das im Bereich des leistungsorientierten Krafttrainings schon seit langer Zeit eingesetzt wird und ein komplexes Ganzkörpertraining zur Verbesserung von Kraft und Koordination ermöglicht.

Einen weiteren Schwerpunkt der Ausbildung stellt das Training am Sling dar. Die revolutionäre Trainingsmethode, die Elemente aus dem Krafttraining und aus dem Turnen verbindet, ist ideal geeignet, in das Functional Training integriert zu werden.

Über die Kenntnisse der verschiedenen Übungsformen und der Nutzung von Kleingeräten, sowie Kurz- und Langhanteln, stellen wir das X-Fit-Training vor, das als Kombination von Gewichtheben, Cardiotraining und funktioneller Gymnastik eine hochintensive und effektive Trainingsform darstellt.

Die im Functional Training eingesetzten Trainingsmethoden kommen auch im Bereich des Personal Trainings immer mehr zum Einsatz. Der PersonalTrainer kann sein Repertoire um ein Vielfaches erweitern, wenn er in der Lage ist, die Methoden des Functional Trainings ausschöpfen zu können.

Als Absolventen der FunctionalTrainer Ausbildung können die Teilnehmer aus einer Vielzahl von erlernten Übungen und Trainingsformen schöpfen und ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, immer neue, abwechslungsreiche Trainingseinheiten zu gestalten.